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Planung und Durchführung
Planung und Durchführung
Die Planung und Durchführung einer Spielstadt ist nicht ohne weiteres möglich: Neben den hohen Kosten und dem großen Aufwand an Material sind die Anforderung an die Betreuer und die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes ein hohe Hürde. Geht man davon aus, dass viele Betreuer Ehrenamtliche sind und die wenigen Hauptamtlichen auch noch andere Tätigkeiten ausüben müssen, ist der Aufbau einer temporären Organisations-Struktur eine Möglichkeit, den unterschiedlichsten Anforderung gerecht zu werden.
Planungsgruppe
Die Planungsgruppe bildet das Zentrum der Struktur und trifft alle wichtigen Entscheidungen. Für die Spielstadt 2012 sind das:
Kathrin Rogowski, Kinder- und Jugendreferentin im Gemeindeverwaltungsverband "Raum Weinsberg"
Isabel Klaus, hauptamtliche Leiterin des Jugendhauses Weinsberg
Arnd Stegmeier, Computerspezialist und Datenbankadministrator
Dominik Lutz, Ehrenamtlicher

Teams

Die Betreuer der Betriebe werden in Team-Bereiche zusammengefasst, die nach inhaltlichen Kriterien eingeteilt sind. Jedes Team hat einen Teamleiter, der für den Informationsfluss zwischen Planungsgruppe und dem einzelnen Betreuer zuständig ist und dort aktiv werden muss, wo er Defizite erkennt. Durch diese Struktur ist der Aufbau einer großen Spielstadt mit circa 100 Betreuern und über 250 Kindern möglich, ohne daß sich die Betreuer mehr als zweimal in der Planungsphase treffen müssen. .... Die Betriebe einer Spielstadt werden in verschiedene Bereiche unterteilt. Die Bereiche Dienstleistung und Produktion sind zentrale Teile für das wirtschaftlicheSystem; das politische System der Stadt findet sich im Bereich Verwaltung; kulturelle Betriebe und Versorgung runden das Stadtbild ab. Wie die Vernetzung der Betriebe in der Spielstadt abläuft, hängt von den Aktivitäten ab, die die Kinder im Lauf der Spielstadt entwickeln und den Fähigkeiten der Betreuer, die Vernetzung der Betriebe anzustossen.

Teamleiter/innen
Die Teamleiter/innen für die Spielstadt 2012 sind:
Stephanie Guldi, Auszubildende beim Kinder- und Jugendreferat
Svenja Kühnle, Praktikantin des Kinder- und Jugendreferats, Studentin der Hochschule für Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg
Carmen Schwetz, Ehrenamtliche
Jörg Hartmann, Ehrenamtlicher
Stefan Klären, Ehrenamtlicher
Steffen Albrecht, Ehrenamtlicher
Die Betreuer

Die Betreuer planen ihre Spielstelle eigenverantwortlich. Es ist sehr wichtig, ihnen eine gute Einführung in den Grundgedanken der Vernetzung einer Spielstadt und die Strukturen der Organisation zu geben, um Leerlauf und unnötige Doppelbelastungen sowohl der Planungsgruppe als auch der Betreuer zu vermeiden. Von zentraler Bedeutung ist die Bereitschaft der Betreuer, die Kinder frei agieren zu lassen, da diese in der Spielstadt die Entscheidungen treffen und die Betreuer "nur" - wie eine Art Trainer - Hilfestellung geben. Die Betreuer müssen die zentrale Idee der Vernetzung innnerhalb der Spielstadt internalisieren, so dass schon in der Planungsphase die Aktivitäten eines Betriebs auf das Interagieren mit anderen Betrieben ausgerichtet sind.